Antisemitischen Hass entschlossen entgegen treten

Bürgermeister Uwe Becker verurteilt antisemitische Schmierereien

becker_schmierereien_copyright_stadt_frankfurt(kus) Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker hat die antisemitischen Schmierereien, die am Wochenende des 5. und 6. Novembers an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge in Rödelheim sowie am Mainufer angebracht worden sind, scharf verurteilt. „Wenn so gezielt Orte, an denen unsere Stadt jüdischen Lebens gedenkt, geschändet werden, dann ist dies nichts anderes als übelster Antisemitismus, gegen den wir entschieden vorgehen müssen“, sagte Becker.

Noch am Montag, 7. November, machte Bürgermeister Becker sich ein Bild von den Schmierereien in Rödelheim und erklärte, dass die Beseitigung der dortigen Schmutzparolen, sowie der Schmierereien am Mainufer, bereits beauftragt sei. „Wer sich in Frankfurt, in einer Stadt mit einer solch großen jüdischen Tradition gegen jüdisches Leben wendet, der wendet sich gegen die gesamte Stadt und ihre Gesellschaft und deshalb tritt auch die gesamte Stadtgesellschaft diesem antisemitischen Hass entschlossen entgegen. Wir lassen es nicht zu, dass solch hässlicher, rechtsradikaler Schmutz unser Miteinander trübt und deshalb werden die hetzerischen Schmierereien auch so schnell wie möglich beseitigt“, sagte Becker.

„Im Vorfeld des Gedenkens an die Reichspogromnacht von 1938 ist dies ganz offensichtlich eine gezielte Aktion des feigen, rechtsradikalen Mobs, der in unserer Stadt nichts zu suchen hat. Hakenkreuze sind Wegmarken der Kloake im Dunkelsten Kapitel unserer Deutschen Geschichte und stehen für eine entmenschlichte Gesellschaft, die wir in unserem Land überwunden haben. Deshalb lassen wir es auch nicht zu, dass sie unser heutiges Miteinander erneut beschmutzen“, so Becker abschließend.

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