„Sozialdemokraten lassen die Katze aus dem Sack“

Becker kritisiert Annäherung der SPD an Blockupy

Frankfurt am Main, 19. November 2015. Mit Unverständnis und deutlicher Kritik hat der Frankfurter CDU-Vorsitzende Uwe Becker auf Spekulationen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oesterling zu einer möglichen rot-rot-grünen Römerkoalition nach der Kommunalwahl 2016 reagiert.

Wer sich den Frankfurter Linken annähert, der nähert sich den Chaoten von Blockupy an. Wir haben im Frühjahr erlebt, wie Blockupy-Chaoten mit Gewalt die halbe Stadt in einen Ausnahmezustand geführt haben, wie Autos brannten, Polizisten und Einsatzkräfte angegriffen wurden. Die Frankfurter Linke hat sich dabei eher auf die Seite der Chaoten als auf die demokratische Linie bewegt und als exponierter Vertreter dieser Blockupy-Sympathisanten steht mit Herrn Kliem ein Oberlinker auf einem der beiden Spitzenplätze der Partei für den 6. März. Wer da an Zusammenarbeit denkt, der verabschiedet sich von den Interessen der Stadt“, erklärte Becker.

 „Diese Überlegungen sind beinahe schon peinlich und offenbaren eine tiefliegende politische Orientierungslosigkeit der hiesigen SPD-Fraktion“, gab Becker zu bedenken. Die Frankfurter SPD lasse damit eine „dicke Katze aus dem Sack“. „Mit ihrer neuen Kandidatenliste hat sich die Frankfurter Linkspartei klar als klassenkämpferische Sektierergruppe geoutet und eben keine unmissverständliche Abgrenzung zu Chaos und Gewalt vorgenommen, wie wir sie erst im März dieses Jahres in unserer Stadt erleben mussten. Also scheint der SPD die politische Macht über alles zu gehen und alle Restbedenken über Bord geworfen zu sein“, mahnte Becker an. „Gerade ein sicheres und stabiles Frankfurt, das wird jetzt einmal mehr deutlich, wird es nur mit der Frankfurter CDU geben“, stellte der CDU-Kreisvorsitzende klar. Die SPD sei unmissverständlich aufgerufen, jegliche Spekulation über eine Zusammenarbeit von SPD und Blockupy zu beenden, so Becker abschließend.
Becker

Uwe Becker, Stadrat CDU – Kreisvorsitzender Stadtkämmerer

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