Politische Fastnacht total bei der CDU in Rödelheim

Kreppel, Kaffee, Gesang, Vorträge, Gardetanz:

Auch dieses Jahr lud der Ortsverband Rödelheim-Hausen-Industriehof der CDU ein zum bunten Faschingstreiben und Kreppeln am Samstag, 14. Februar in die Fuchstanz Klause an der Reifenberger Straße. So viele kamen, dass die Schiebewand des Kollegs zum Gastraum offen war und auch in letzterem für Gäste Teller mit Kreppeln gedeckt wurden, die der leider durch eine Auslandsreise verhinderte, hier direkt gewählte Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar gespendet hatte. Beste Stimmung herrschte bei diesem kurzweiligen Programm:

Gerhard Schiesser

Gerhard Schiesser

Der Nachmittag startete mit dem fröhlichen Gesang „Fallerie-Fallera“ von Gerhard Schiesser, begleitet am Keyboard vom Hausener Otokar Löbl. Moderator Günter Pieper leitete über zu Ortsvorsteher Veljko Vuksanovic, der die Gäste begrüßte wie Stadtverordneten Thomas Kirchner aus dem Gallus, Patrick Schenk, Freie Wähler-Stadtverordneter und Jürgen Cornella, Ehrenvorsitzender der „Schnauzer“.
Dann in der Bütt als Protokoller Alexander Zollmann, Chef des Ortsverbandes und Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat: Zunächst mit Gitarre und festem Bariton das Lied „Völker hört die Signale“, wo in Thüringen Sozialdemokraten und Grüne den Linken Ramelow zum Ministerpräsidenten machten. Im Protokoll selbst: Die Abkehr der CDU von ihren einstigen konservativen Werten nimmt Zollmann launisch auf die Schippe und: „Was is denn heut die CSU? Ne rot lackierte Milka-Kuh!“ Zu Pegida und Islam mal ein neuer Gedanke: Keine klaren Antworten „von unsrer feinen Oberklasse aus Deutschlands Besserwissermasse. Die selbst leben abgeschottet, in ihren Villen eingemottet.“ Und dann bei „Der linke Geist beherrscht die Gasse!“ großer Applaus! Am Schluss: „Frau Merkel sage ich ganz ehrlich: Den Putin find‘ ich brandgefährlich! Blas dieser Pfeife mal den Marsch. Und tret dem Krieger in den Arsch!“
Flott war der Marschtanz der Flying Fruities“ des Karnevalsvereins „Die Schnauzer“. Und Gerhard Schiesser sang zusammen mit dem ganzen Saal das gute alte „Heile, heile Gänsje“.

Prof.Dr. Matthias Zimmer MdB

Prof.Dr. Matthias Zimmer MdB

Dann nahm Prof. Dr. Mathias Zimmer, Ehrenmützenträger des Großen Frankfurter Närrischen Rates, als Bundestagsabgeordneter in Berlin, hier wieder die Politik aufs Korn: Berlin will olympisch werden? „Der Airport muss dann fertig sein“! Bei der Olympiade dann taucht Gysi gültig unter der Latte durch: „Dies entspreche, ohne Hektik, sozialistischer Hochsprungdialektik.“ Lebhaftes „Uiuiui-auauau“! Gabriel tritt zum Ringkampf an: „Mit dem Kran von Schifferstadt er die Figur gemeinsam hat.“ Zu den Grünen mit ihrer Inklusion: „Dummheit ist keine Behinderung!“ Beim Wintersport der „Oskar und die Wagenknecht“ im Zweierschlitten: „Ich sage es hier kurz und knapp: Mit denen am Steuer geht’s nur bergab!“ Zur Bundeswehr: „Wir beginnen langsam mit dem gendern: Im Sturmgepäck braucht es den Fön. Auch an der Front sind Haare schön!“ Und am Schluss: Frankfurt wäre die olympische Alternative zu Berlin: Für die Segelwettbewerbe könne man ja Offenbach fluten.
Am Ende wurde kräftig geschunkelt zum „Frankfurt-Lied“, intoniert von Gerhard Schiesser.
HoWi
Main-Nidda-Bote (Rödelheimer Anzeiger)
Bericht Horst Winkler, Donnerstag, 19. Februar 2015

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