Sommergespräch der CDU- Fraktion im Ortsbeirat 7

CDU Franktion im Ortsbeirat 7

CDU Fraktion im Ortsbeirat 7

Fraktionsvorsitzender Alexander Zollmann konnte im Samstag, 19. Juli 2014 in der Zehntscheune in Praunheim reichlich Gäste begrüßen, auch Patrick Schenk, Stadtverordneter der Freien Wählern, einst CDU und den im Frankfurter Westen direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU). Eine Stunde später kam noch Norbert Richter, für die Freien Wähler im Ortsbeirat „von einem Gartenfest“. Zollmann hatte mehrere Punkte aus dem Ortsbezirk. Darunter: Gut, dass der Platz auf der Westseite des Rödelheimer Bahnhofes nach Artur Stern benannt werde, der sich für den Rödelheimer Fußballclub einsetzte, als Jude aber von den Nazis zur Emigration gezwungen wurde. Die Eindämmung des „Spielcasino-Unwesens“ sei gelungen. Zur Begrünung innerhalb der Rampe auf der Westseite des Rödelheimer Bahnhofs komme es bald zu einer Lösung. Das Schild „Rödelheim gegen Rassismus“ sei unnötig, weil es hier eine Selbstverständlichkeit problematisiere (Applaus!). Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, Radfahrer und Fußgänger am Niddaufer werde bald durch eine Aktion verbessert.

Uwe Becker

Uwe Becker

Es sprach Stadtkämmerer Uwe Becker, der auch Vorsitzender der CDU Frankfurt ist, ohne Manuskript flüssig in freier Rede: Zunächst lobte er die angenehme Kühle der Zehntscheune, die gut gefüllt sei „bei draußen 36 Grad“. Dann gleich der Seitenhieb auf Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD): „Ich habe noch nie jemanden erlebt, der Frankfurt so schlecht redet wie unser OB!“ Frankfurt sei im letzten Jahr um 14.000 Einwohner gewachsen und in den letzten Jahren um 70.000: „Das ist die Einwohnerzahl von Rüsselsheim oder Fulda! Frankfurt ist so eine Stadt mit Zukunft: Wir brauchen jedes Jahr eine neue Grundschule. Wir sind nicht dem demografischen Wandel unterworfen wie die Wetterau oder der Vogelsberg. In den letzten Jahren haben wir so die Zahl der Kinderbetreuungsplätze, Kindergärten und Kinderkrippen, fast verdoppelt! Natürlich müssen wir neuen Wohnraum schaffen. Da rede ich nicht von Wohnungsnot! Wir müssen die Balance von Wohnen, Arbeiten, Erholen einhalten zum Wohlfühlen in Frankfurt. Produkte aus der Region sind uns wichtig. Da müssen wir bei Niedererlenbach nicht alles zu bauen!“ Applaus! Die Herausforderung mit islamistischen Bestrebungen müsse man annehmen: „Die haben ein sehr, sehr enges Weltbild! Denen muss eine offene und liberale Gesellschaft in aller Härte entgegentreten.“

Anschließend Stadtverordneter Dr. Walter Seubert in seiner pragmatischen Rede zur Umfahrung Praunheims: Einen Tunnel, dessen Erstellung im zweistelligen Millionenbereich liege, könne man nicht finanzieren. Und: „Erst kommt die Umfahrung, denn die war früher geplant. Dann erst die Erschließung des Gewerbegebietes Nördlich Heerstraße.“

Bürger von Praunheim und Hausen

Bürger von Praunheim und Hausen

Im Anschließenden Bürgergespräch wurde die Ortsumfahrung das beherrschende Thema. Ein Bürger aus der Bernadottestraße, sie führt vom Praunheimer Weg, wo die Ortsumfahrung enden soll zum Nordwestzentrum: „Wenn die Umfahrung bei uns endet, was wird dann?“ Weiteres Thema: Die Mülltonnen der Heerstraßen-Anlieger. Dazu nach der Veranstaltung Ortsvorsteher Vuksanovic anklagend: Seit sechs Wochen habe er vom Dezernat Cunitz (Grüne) keinen Termin bekommen! Schließlich seien fast 1.000 Siedler betroffen. Drittes Thema: Die Parkplatzschwierigkeiten im Westhausener Fritz-Schumacher-Weg. Findlinge auf der Grünfläche hier zwischen Bäumen verhinderten beim Entgegenkommen von Fahrzeugen das Ausweichen. Und auch hier wiehere der Amtsschimmel: Seit Jahrzehnten zahlen hier die Anlieger Straßenreinigungsgebühren für   diese gewidmete Grünfläche!

Beitrag von Redaktion, Media: Winkler für: Main-Nidda-Bote (Rödelheimer Anzeiger)

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