Weitere Stadtgebiete behalten historische Leuchten

CDU-Fraktion-FrankfurtGrüne-im-Römer

18. 07.2014

Gemeinsame Pressemitteilung

Michael zu Löwenstein und Manuel Stock:
Weitere Stadtgebiete behalten historische Leuchten

Koalition nimmt Anregungen aus den Ortsbeiräten auf

Die Koalition von CDU und GRÜNEN im Römer will in zusätzlichen Gebieten bei der Umrüstung auf Strom die historische Gestalt und Lichtfarbe der Gasleuchten erhalten. Einen entsprechenden Antrag gaben heute die Fraktionsvorsitzenden Michael zu Löwenstein (CDU) und Manuel Stock (GRÜNE) bekannt. „Damit greifen wir nach sorgfältiger Abwägung von stadtgestalterischen und finanziellen Gesichtspunkten die vorhandenen Vorschläge der Frankfurter Ortsbeiräte auf, weitere Straßenzüge zu Umrüstgebieten zu erklären. Die Vorschläge betreffen die Stadtteile Bornheim, Heddernheim und Nordend“, so Löwenstein und Stock.

Bei der Umrüstung werden die jetzt mit Gas betriebenen und am Ende ihrer Lebensdauer stehenden Gaslaternen durch eine äußerlich gleich aussehende Laterne ersetzt, die als Lichtquelle eine LED-Lampe mit derselben Lichtfarbe wie das Gaslicht hat. Die zur Umrüstung vorgesehenen Gebiete werden um die im Geltungsbereich der jeweiligen Erhaltungssatzung liegenden Straßen im Zentrum von Heddernheim und im historischen Dorfkern von Bornheim erweitert. Außerdem sollen im Gebiet des Ortsbezirks 4 der unter Denkmalschutz stehende Carl-Heike-Weg und das Karree rund um den Parlamentsplatz, im Gebiet des Ortsbezirks 3 das mittlere Nordend und im Gebiet des Ortsbezirks 8 weitere Straßenzüge in Heddernheim, die das Gebiet der Erhaltungssatzung sinnvoll arrondieren, umgerüstet werden.

„In den genannten Gebieten sind die Voraussetzungen dafür gegeben, sie zusätzlich als Umrüstungsgebiete vorzusehen. Das hatte Stadtrat Stefan Majer schon bei der Vorstellung der Vorlage als Möglichkeit in Aussicht gestellt“, erläuterten die beiden Fraktionsvorsitzenden. „Die Diskussionen der zurückliegenden Wochen haben gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger das vom Verkehrsdezernat vorgelegte Konzept gut finden, trotz der zur Kostensenkung und Energieeinsparung unumgänglichen Umstellung auf Strom die historischen Gasleuchten in ihrer Gestalt und mit LED in der Lichtfarbe zu erhalten und das in möglichst vielen Quartieren umsetzen möchten. Das ist etwas teurer als die normalen Stromleuchten, aber es lässt sich in diesem begrenzten Umfang gut vertreten“. Insgesamt werden damit etwa 880 weitere Gasleuchten so umgerüstet, wodurch sich deren Anteil um 16 auf insgesamt 42 Prozent erhöht. „Damit wird nahezu jede zweite Frankfurter Gaslaterne in ihrer historischen Gestalt und Lichtfarbe erhalten“, so zu Löwenstein und Stock.

Die damit verbundenen Mehrkosten – die Kosten je Laterne belaufen sich auf rd. 11.000 statt 9.800 Euro für eine normale Stromlaterne – sind nach Ansicht von Löwenstein und Stock vertretbar. „Die für das Projekt der Elektrifizierung der Gaslaternen insgesamt entstehenden Kostenvorteile, die sich schon in den ersten 40 Betriebsjahren auf insgesamt 30 Millionen Euro belaufen, werden durch diese Entscheidung nicht wesentlich gemindert“.

Löwenstein und Stock zeigten sich abschließend erfreut über den damit weitreichenden Erhalt des hergebrachten Erscheinungsbildes in denjenigen Stadtteilen und Straßenzügen, die von den Gasleuchten geprägt werden. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Entscheidung sowohl der Verbundenheit mit der Heimat wie der wirtschaftlichen Vernunft und der Verpflichtung zum sparsamen Umgang mit Energie gerecht werden“.

 

Kontakt: Dr. Joachim Rotberg, Pressesprecher
CDU-Fraktion, Bethmannstraße 3 • 60311 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 138 728 0 • Fax: (069) 291 355
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